Messe für Frauen onlineMesse für Frauen KontaktMesse für Frauen Impressum
Frauenportal Österreich Frauenportal Österreich
Portal Frau Österreich
Portal Frau Österreich

Online Messe Frauen

Übergewicht: Ist der Darm schuld?

Übergewicht Ist der Darm schuld?

Wer dick ist, der isst zu viel, ernährt sich falsch: Das ist die landläufige Meinung. Und in der Regel stimmt das auch. Allerdings gibt es auch noch andere Faktoren, die zu Übergewicht führen. Ins Visier der Wissenschaft ist der Darm geraten, genauer gesagt: Darmbakterien. Je nach Typus der Bakterien entscheidet sich, ob man dick oder dünn wird.

Im menschlichen Darm leben zehnmal mehr Bakterien, als der menschliche Körper Zellen hat. Viele Billionen - etwa 500 bis 1.000 verschiedene Arten. Viele von ihnen sind noch vollkommen unbekannt. Die meisten lassen sich nicht im Labor züchten und können deshalb nicht exakt untersucht werden. Deswegen liegt ihre Funktion und Wirkung im menschlichen Darm noch weitgehend im Dunkeln. Aber mehr und mehr kommen Forscher ihrem Geheimnis auf die Spur. In letzter Zeit mehren sich die Hinweise, dass die Bakterien im Darm auch etwas mit Übergewicht und Diabetes zu tun haben könnten.

Darmbakterien: Schuld an Übergewicht?

Effektiven Darmschutz kann jeder ohne großen Aufwand betreiben: mit einfachen Hausmitteln aus der Naturheilkunde und der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Mit jedem Stuhlgang werden auch Darmbakterien oder Schnipsel ihres Erbgutes ausgeschieden. Mit modernster Technik ist es jetzt möglich, diese Erbgutschnipsel zu identifizieren. Forscher können so Rückschlüsse ziehen, zu welchem Darmbakterium das Erbgut gehört und welche Funktion dieses möglicherweise hat.

Auf diese Weise fanden Wissenschaftler heraus, dass es wahrscheinlich nur drei verschiedene Darmtypen gibt, die jeweils im Kern eine bestimmte Bakterienzusammensetzung aufweisen. Bei einem dieser drei Darmtypen, auch Enterotypen genannt, kommen auffällig viele Bacteriodes Bakterien vor. Sie sind in der Lage, schwer verdauliche Pflanzenfasern aus der Nahrung in Zucker, Glucose, zu zerlegen. So werden diese Pflanzenfasern für den Menschen verwertbar. Dieser Darmtyp kann also aus der Nahrung letztlich mehr Energie ziehen und für den Körper verfügbar machen, als die anderen Darmtypen.

Zu viel Essen wird doppelt bestraft

... dann lautet die Diagnose mitunter Reizdarm. Schmerzhafte Verstopfung oder krampfartige Durchfälle können die Symptome sein. Was dagegen hilft, dazu mehr im Gesundheitsgespräch.

Auch bei übergewichtigen, adipösen Menschen hat man gefunden, dass sie Besonderheiten in ihrer Darmflora aufweisen. Sie haben viele Firmicutes-Bakterien im Darm. Auch diese Mikroorganismen helfen, schwer verdaubare Kohlehydrate aufzunehmen. Es gibt Hinweise darauf, dass auch bei Normalgewichtigen die Zahl der Firmicutes-Bakterien im Darm steigt, wenn diese mehr essen. Zu viel essen wird also doppelt bestraft: Energie wird sowieso im Übermaß zugeführt und die Nahrung wird dann auch noch optimal verwertet. Die überschüssige Energie im Körper lagert sich dann unweigerlich als Fett ab.

Zusammenhang mit Folgeerkrankungen

Wie neuere Untersuchungen nahe legen, könnten auch Folgeerkrankungen, wie Typ-2-Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Arteriosklerose, mit der Darmflora zusammenhängen. Mediziner gehen davon aus, dass an diesen Erkrankungen kleine Entzündungen im Darm mit beteiligt sind. Die wiederum könnten von Bakterien verursacht sein. Die kleinen Entzündungen im Darm machen die Darmbarriere löchrig". Normalerweise sorgt die dafür, dass keine Bakterien und Schadstoffe in den Körper gelangen.

Neue Therapien denkbar

Noch steht die Erforschung der Darmbakterien am Anfang und vieles ist noch ungewiss. Aber bereits jetzt machen sich Ernährungsmediziner Gedanken, wie die Darmflora von Übergewichtigen möglicherweise positiv beeinflusst werden kann. Es gibt Hinweise, dass allein eine Verringerung der Essensmenge das Verhältnis der verschiedenen Bakterienarten im Darm verändert. Auch nehmen die Mediziner an, dass die Qualität des Essens die Darmflora beeinflusst. Wer sich gesund ernährt, hat wahrscheinlich auch eine Darmflora, die den Körper prinzipiell dabei unterstützt, gesünder und vitaler zu sein.

Pharma- und Lebensmittelindustrie denken an probiotische Präparate, die mit entsprechenden Mikroben den Darm und seine Bakteriengemeinschaft gezielt manipulieren. Das Abnehmen könnte auf diese Weise mit den richtigen Bakterien leichter fallen.

Bewährte Rezepte bleiben bestehen!

Wer jetzt allerdings auf die Wunderpille hofft, die den Darm in einen Schlankmacher verwandelt, wird enttäuscht. Experten schätzen, dass die Darmbakterien letztlich nur über 5 bis maximal 10 Prozent der Energieaufnahme mit entscheiden. Das reicht zwar, um auf Dauer übergewichtig zu werden, nicht aber zum Abnehmen, andere Therapie-Ansätze können vielleicht mehr bewirken. Weniger und gesünder essen, mehr Ballaststoffe und regelmäßig Sport das sind die Maßnahmen, die nach wie vor die meisten Pfunde purzeln lassen.




Frauen in der Messe online
Messe für Frauen online
Gesund erholt zu sein - wie das funktioniert, erfährt die interessierte Frau bei der Online Messe fürdiefrau.at & ladybusiness.at. Die Zukunft der Frauen im Internet sollte auf der überholspur stattfinden. fürdiefrau.at & ladybusiness.at - das Frauenportal, das Rücksicht auf die Interessen seiner Besucherinnen nimmt. Frauen im Beruf - die Künstlerinnen des Balanceaktes zwischen Beruf und Familie. Eine Übersicht zu den aktuell besten Hotels in Österreich erhalten Sie hier. Nicht nur Wissen und Flexibilität sind entscheidend, wenn Frau Karriere machen will. Unabhängig von Ort und Zeit informiert die (online) Messe für die Frau über Produkte, Neuerscheinungen, Mode und Trends ihre Besucherinnen.