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Frauen und Herzinfarkt

Jährlich sterben in Österreich rund 32.300 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauferkrankung,  60% davon sind Frauen; Im Jahre 2008 waren  19.165 Österreicherinnen betroffen.  

 

Was ist ein Herzinfarkt?

 

Beim akuten Herzinfarkt sterben aufgrund eines Mangels an Sauerstoff Herzmuskelzellen ab. Ursache des Sauerstoffmangels sind hochgradige Verkalkungen der Herzkranzgefäße. Diese Verengung der Gefäße und in den meisten Fällen noch ein Gerinnsel, lösen den Herzinfarkt aus.

 

Nicht immer müssen diese Schmerzen sehr heftig sein, bzw. werden sie von den Betroffenen als nicht besonders heftig empfunden. Bei vielen Personen treten die Schmerzen erst bei Entstehung des lebensbedrohlichen Infarktes auf. Infarktschmerzen können deshalb sehr oft nicht kennengelernt werden.

 

Anzeichen für einen Herzinfarkt

 

Der Herzinfarkt gilt immer noch als Männerkrankheit. Das führt dazu, dass Frauen die typischen Infarktsymptome bei sich nicht als solche wahrnehmen. Dazu kommt, dass bei Frauen oft andere Symptome auftreten, die nicht als Anzeichen für einen Herzinfarkt erkannt werden. Die Folge ist, dass Frauen oft zu spät ins Krankenhaus kommen und erst zu spät mit lebensrettenden Medikamenten versorgt werden können. Die Zahl der Herz-Kreislaufer-krankungen besonders auch bei jüngeren Frauen nimmt ständig zu.

 

Typische Alarmzeichen sind

 

  • Drückende/brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, die in den linken oder rechten
    Arm, die Halsregion oder den Oberbauch ausstrahlen können
  • Blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß
  • Engegefühl, Beklommenheit, Angst
  • Atemnot, Übelkeit, Erbrechen

 

Sofortiges Handeln schafft Klarheit und Sicherheit. Bei Anzeichen für einen Herzinfarkt sofort die Notrufnummer 144 wählen.

 

Bei Frauen sind Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen oft die einzigen Anzeichen für einen Herzinfarkt.


 

Die betroffene Person muss bei den ersten Anzeichen ohne Zeitverlust in ein Krankenhaus gebracht werden, weil

 

  • die Gefahr von Rhythmusstörungen, die unmittelbar zum Tode führen, in den ersten Stunden am größten ist
  • nach 3 6 Stunden die medikamentöse Behandlung noch helfen kann, eine Wieder-öffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes zu ermöglichen und damit die Aus-dehnung des Infarktes möglichst gering zu halten.

 

Meist vergeht zuviel Zeit zwischen Schmerzbeginn und Einlieferung ins Krankenhaus. Selbstbehandlung oder Abwarten ist die falsche Entscheidung, denn Selbstbehandlung kostet Zeit! Nur im Krankenhaus kann entschieden werden, ob es sich tatsächlich um einen akuten Myokardinfarkt handelt, oder ob eine andere, harmlosere Schmerzursache vorliegt.

 

Der Österreichische Herzfonds bietet eine praktische Notfallskarte im Kreditkartenformat an. Auf dieser Notfallskarte sind die typischen Alarmsignale sowie auch spezielle Symptome bei Frauen zusammengefasst. Die Karte ist kostenlos und kann direkt beim Österreichischen Herzfonds angefordert werden.

 

 

Risikofaktoren

 

Die Risikofaktoren, die zur Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen führen, sind zum großen Teil durch unseren persönlichen Lebensstil bedingt. Zum Beispiel erhöhen Rauchen, zu hoher Blutdruck oder zu wenig Bewegung die Gefahr, eine Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden deutlich. Durch eine Veränderung des täglichen Verhaltens kann dieses Risiko deutlich gesenkt werden.


Manche Faktoren, wie Alter, Geschlecht und erbliche Vorbelastung, sind jedoch unveränderbar: Männer haben ab dem 45. Lebensjahr ein erhöhtes Risiko, eine Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden. Frauen haben bis zum Eintritt der Wechseljahre durch das Hormon Östrogen ein geringeres Erkrankungsrisiko. Mit dem Beginn der Wechseljahre ist dieser natürliche Schutz aufgehoben! Familiäre bzw. erbliche Belastung stellen ebenfalls einen Risikofaktor dar, der nicht beeinflusst werden kann.

 

Alle Informationen rund ums Herz finden Sie auf der Homepage des Österreichischen Herzfonds sowie in der Broschüre Informationen zu Risikofaktoren, die beim Österreichischen Herzfonds bestellt werden kann.


Österreichischer Herzfonds , www.herzfonds.at

 

 

 



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